Short Stories

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Kurzgeschichte: Exitus Per Pedes

„Die Sonne stand hoch über den Dächern der Stadt, doch sie vermochte es nicht so richtig, die grauen Schlieren zu vertreiben, die im Laufe des Vormittags vom Harz heraufgezogen waren. Als der Wagen mit einem absterbenden Brummen im Parkhaus zum Stehen kam, befiel den Inspektor ein schrecklicher Verdacht. Es war nicht der erste, der ihn an diesem Tag befallen hatte, und es würde auch nicht der letzte sein. Durch die dreckigen Scheiben des alten Passat schaute er in den grauen Himmel von Braunschweig. Es sah nach Regen aus.“

Ein kniffliger Fall wartet auf den Inspektor und seinen Gehilfen Milton. Es gilt, den rätselhaften Mord an Viktor von Due aufzuklären, doch die Suche nach dem Täter gestaltet sich schwierig. Wer hat ein Motiv für die Tat? Und wie ist von Due gestorben? Zur Lösung dieses Rätsels zieht der Inspektor alle Register, denn es winken nicht nur Ruhm und Ehre, sondern zugleich auch die Möglichkeit, endlich aus dem verregneten Braunschweig zu entfliehen …



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Ballade: Traurig Wasser / Lichter Schein

„Von fernen Bergen rinnt es nieder
Sammelt sich zum Flusse wieder
Singt uns klagevolle Lieder
– Kann nicht glücklich sein.“

Im Jahre 13 des Niedergangs beschreibt der Dichter Jord Jonnegut in dreizehn Strophen die desolate Lage in seiner von Krieg und Plünderern gebeutelten Heimat. Jegliche Hoffnung auf gerechte Herrscher oder selbstlose Helden, die das Land retten könnten, bleibt unerfüllt. Wo andere an seiner Stelle verzagen, beweist er Courage, verwirft schließlich die nutzlose Klage und ruft die einfachen Leute zur tapferen Gegenwehr auf.



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Kurzgeschichte: Arme Narren!

Geschichten eines Krieges„Sie bringen sie rein, denkt Carcus. Arme Narren! Die alten Gänge hallen dumpf vom hämischen Lachen derer wider, die die Gefangenen an ihren Fesseln heranziehen. Carcus weiß nicht, wie viele Schreie das alte Gemäuer schon gehört hat, obwohl er schon hier unten ist, seit er denken kann. Wer einmal hier herunter kommt, ist für immer verloren.“

Während draußen die Krieger der Zwerge mit Äxten und schweren Belagerungsmaschinen gegen die Festung der Orks vorgehen, hockt im Innern Carcus, der Kerkermeister der Kuppel. Er hat die Schlüssel in der Hand und dient treu und gedankenlos dem Schlächter, seinem Herrn, bis eines Tages ein Gefangener hereingeschleppt wird, den ein besonderes Geheimnis umgibt. Carcus kommt dem Geheimnis auf die Spur, doch erst als er bemerkt, dass auch Syro, sein kleiner, gnom-artiger Gehilfe von der Sache Wind bekommen hat, wird es für ihn gefährlich. Syro verschwindet und Carcus verschweigt dem mißtrauischen Hauptmann die Wahrheit über den Gefangenen. Als die grausamen Orks Syro schließlich finden, spitzt sich die Lage zu, denn der Schlächter duldet keinen Verrat.



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Kurzgeschichte: Licht und Schatten

Flammende Seelen: Mystische Schriften 2„Das Siegel von Chanja wurde vor Jahren gestohlen. Es war ein schönes Siegel, ein großes Siegel. Diejenigen, die es sahen, die sprachen mit Begeisterung von seiner leuchtenden Erscheinung. So schön war es, dass niemand fähig war, seine wahre Gestalt mit bloßen Augen zu erfassen, geschweige denn, diesen Glanz mit Worten zu beschreiben.“

Nur dem Zufall ist es zu verdanken, dass die Menschen von Chanja einen Einblick in die tragische Geschichte von Arida, der Herrin der Verlorenen, und Ephren, dem Herrn des Bergvolks, bekommen. Als das Siegel, das ihre Stadt vor den Feinden schützt, unter mysteriösen Umständen gestohlen wird, machen sich drei Kundschafter auf, um der Spur des Diebes zu folgen. Was sie am Ende ihres Weges entdecken, stellt ihre alte und oberflächliche Vorstellung vom Gefüge der Welt auf den Kopf, und nur einer von ihnen kann schließlich entkommen, um von dem alles entscheidenden Kampf der beiden fremden Völker zu berichten.

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